Mai 2026remnants of a home





Ausstellungsansicht, remnants of a home, open studio at yellow brick, Athen/ Nea Ionia
Detailansicht, remnants of a home, open studio at yellow brick, Athen/ Nea Ionia
Ausstellungsansicht, remnants of a home, open studio at yellow brick, Athen/ Nea Ionia
Detailansicht, remnants of a home, open studio at yellow brick, Athen/ Nea Ionia
Detailansicht, remnants of a home, open studio at yellow brick, Athen/ Nea Ionia
6 Cyanotypien auf verschiedene Stoffe und Aquarellapier, verschiedene Grössen
200 x 140 cm, 150 x 130 cm, 140 x 110cm, 130 x 110cm, 24 x 30cm
Françoise Caraco untersucht Zugehörigkeit als ein dynamisches System, das sich aus fragmentierten Erzählungen und Ritualen, alltäglichen Gesten und den wechselnden Rhythmen der Zeit zusammensetzt.
Während ihres dreimonatigen Aufenthalts bei Yellow Brick konzentrierte sie sich auf den Stadtteil Nea Ionia, der in den 1920er Jahren am Stadtrand von Athen errichtet wurde, um die zahlreichen griechischen Flüchtlinge aus Kleinasien aufzunehmen, die vom Bevölkerungsaustausch zwischen Griechen und Türken nach dem Vertrag von Lausanne im Jahr 1923 betroffen waren. Nea bedeutet „neu“ und Ionia bezieht sich auf Kleinasien.
Viele der kleinen Häuser, die ursprünglich für Flüchtlinge in Nea Ionia gebaut wurden, stehen heute leer oder sind verfallen. Andere wurden abgerissen, um Platz für größere, modernere Häuser zu schaffen. Das Viertel verändert sich rasch, und mit ihm verschwinden die Geschichten von Verlust und Leid sowie die Suche nach einer neuen Identität und Heimat, für die diese Häuser stehen.
Aus künstlerischer Sicht interessierte sich Françoise Caraco für die Erinnerungen, die diese verlassenen Flüchtlingshäuser noch immer in sich tragen. Zu diesem Zweck suchte sie nach architektonischen Merkmalen oder zurückgelassenen Gegenständen, die die Geschichte dieser einst neuen Häuser erzählen.
Mithilfe des Cyanotypie-Verfahrens schuf Françoise Caraco zarte, lichtempfindliche Abzüge, die die architektonischen Details der in Nea Ionia für die aus Kleinasien Vertriebenen errichteten Flüchtlingsunterkünfte einfangen. Zum Beispiel das Muster einer alten Wendeltreppe oder das Gitter einer verschlossenen Eingangstür. Die Cyanotypien fangen die lebendigen Texturen ein und mit ihnen die individuellen Geschichten, die sich hinter den Originalen verbergen.
Der universelle Titel der Arbeit, „Remnants of a Home“, verweist auf den ständigen Zustand der Unstetigkeit, denn bis heute dient der Vertrag von Lausanne als Blaupause für anhaltende Ausgrenzung, Vertreibung oder gar Vernichtung aufgrund von Religion und Nationalität.
Darüber hinaus nutzt Françoise Caraco Cyanotypien, um den raschen Wandel dieses Stadtviertels zu dokumentieren. Selbst in den letzten drei Monaten hatte sie nicht genug Zeit, alle geplanten Motive in Lichtdrucken festzuhalten, da viele Gebäude derzeit abgerissen werden. Auf diese Weise hält Caraco auch fest, wie die Spuren einer vergangenen Ära in Nea Ionia verschwinden und verblassen. Die lebendigen Texturen dieser Cyanotypie-Drucke wecken Erinnerungen und ein Gefühl der Zugehörigkeit, während die Gebäude selbst allmählich verschwinden. An welche Art von Zuhause erinnern sie?
März 20263 monatiger Atelieraufenthalt Athen

Cyanotypie Druck auf Stoff, Remnants of a home, 2026
Yellow Brick is an independent cultural institution of contemporary art that has been active in the district of Nea Ionia, Attica, since 2016.
April 2023Tandem im Turm







Ausstellungsansicht, Tandem im Turm, Stockwerk G, mit Karin Kurzmeyer, Stadtspital Zürich Triemli / Haus 2, Kunsthaus Aussersihl in Zusammenarbeit mit Kunst und Bau Zürich, 2023-2025
Ausstellungsansicht, Tandem im Turm, Stockwerk G, mit Karin Kurzmeyer, Stadtspital Zürich Triemli / Haus 2, Kunsthaus Aussersihl in Zusammenarbeit mit Kunst und Bau Zürich, 2023-2025
Ausstellungsansicht, Tandem im Turm, Stockwerk G, mit Karin Kurzmeyer, Stadtspital Zürich Triemli / Haus 2, Kunsthaus Aussersihl in Zusammenarbeit mit Kunst und Bau Zürich, 2023-2025
Ausstellungsansicht, Tandem im Turm, Stockwerk G, mit Karin Kurzmeyer, Stadtspital Zürich Triemli / Haus 2, Kunsthaus Aussersihl in Zusammenarbeit mit Kunst und Bau Zürich, 2023-2025
Ausstellungsansicht, Tandem im Turm, Stockwerk G, mit Karin Kurzmeyer, Stadtspital Zürich Triemli / Haus 2, Kunsthaus Aussersihl in Zusammenarbeit mit Kunst und Bau Zürich, 2023-2025
Ausstellungsansicht, Tandem im Turm, Stockwerk G, mit Karin Kurzmeyer, Stadtspital Zürich Triemli / Haus 2, Kunsthaus Aussersihl in Zusammenarbeit mit Kunst und Bau Zürich, 2023-2025
Ausstellungsansicht, Tandem im Turm, Stockwerk G, mit Karin Kurzmeyer, Stadtspital Zürich Triemli / Haus 2, Kunsthaus Aussersihl in Zusammenarbeit mit Kunst und Bau Zürich, 2023-2025
Fotografien; Inkjet auf Barytpapier, aufgezogen auf Aluminium 60 x 85 cm oder 85 x 120 cm
Fotogramme; Barytpapier, aufgezogen auf Aluminium 45 x 30 cm oder 30 x 24 cm
Mit dem Anliegen, Kunst an den unterschiedlichsten Orten sicht- und erfahrbar zu machen, realisiert das Kunsthaus Aussersihl temporäre Ausstellungen und Projekte, bei deren Umsetzung die künst le risch-kuratorische Kollaboration sowie die Rolle der «Gastgeberschaft» zentrale Motive darstellen. Die Ausstellung «Tandem im Turm» fusst auf Hospi tality und wurde für die im Haus 2 neu angesiedelten Ambulatorien kon zipiert. Auf den Stockwerken C und D sowie F bis M haben die Mitglieder des Vereins Kunsthaus Aussersihl auf je einer Etage Gast künstler:innen zu einer dialogischen «Tandemfahrt» ein geladen. Das befruchtende Potenzial der direkten künstlerischen Zusammenarbeit hat jedes Tandem in kuratorischer Eigenregie genutzt. Entstanden sind
neun eigenständige Inter ventionen, die zu individuellen Kunst erlebnissen einladen. Die Werke sind käuflich. www.kunsthausaussersihl.ch Françoise Caraco & Karin Kurzmeyer
Für das Konzept «Tandem im Turm» haben Françoise Caraco und Karin Kurzmeyer einen vertieften Dialog zwischen ihren jeweiligen Arbeiten entstehen lassen. Caraco zeigt eine Auswahl analoger Fotografien, welche sie seit 2003 fortlaufend erweitert. Für das Stockwerk G wählt Caraco explizit Fotografien aus, die Ein- und Ausblicke festhalten, um den geschlossenen Korridoren entgegenzuwirken: So befindet sich der/die Betrach-tende auf einmal bei den Flamingos im Zoo, erlebt das Umkippen eines Baumes im Wald oder schaut fasziniert auf ein rotes Kabel, welches lose über dem Schlüssel eines Wandkastens hängt. Den Fotografien ist gemein-sam, dass Caraco mit forschendem Blick durch die Kameralinse zufällige Augenblicke festhält und diese für die Ewigkeit einfriert. Kurzmeyer lotet auf experimentelle Weise das Druckverfahren der Monotypie zwischen Komposition und Zufall aus. Inspiriert von Caracos Fotoserie sind mittels Papierfetzen, Schablonen und Ab-drucken, mit Materialien wie einem Farnblatt oder einer Schnur, neue Monotypien für die Ausstellung entstanden. So greift Kurzmeyer inhaltliche und formale Aspekte der Fotografien Caracos auf. Darüber hinaus haben Caraco und Kurzmeyer explizit aufeinander reagiert, in dem sie eine Art Fundkiste oder auch Wundertüte an Mate rialien zusammengetragen haben, mit der beide, in ihrem jeweiligen künstlerischen Medium, die Mate rialien, deren Beschaffenheit, Materialität, Oberflächen und Eigenschaften nutzen. Dabei sind bei Caraco neue Fotogramme und bei Kurzmeyer weitere Monotypien entstanden. Auch hier spielt bei beiden der Zufall – das Festhalten eines Moments – eine wesentliche Rolle. Die im Stockwerk G ausgestellten Werke ermöglichen es dem/der Betrachtenden, fliessende Übergänge und Verbindungen zwischen den Werken, Techniken und Medien zu entdecken: Da erscheint das rote Kabel
in der Fotografie von Caraco und taucht als Abdruck auf der Monotypie von Kurzmeyer wieder auf. Zwischen den Lichtbildern und den Druckbildern eröffnen sich neue inhaltliche sowie ästhetische Bezüge. Die Werke treten miteinander in einen Dialog.
Dezember 2022Hidden Istanbul





Ausstellungsansicht, Hidden Istanbul, in der Gruppenausstellung, Prix Photoforum 2022, Pasquart Photoforum, Biel, 2022, Foto: Aline Bovard Rudaz
Ausstellungsansicht, Hidden Istanbul, in der Gruppenausstellung, Prix Photoforum 2022, Pasquart Photoforum, Biel, 2022
Ausstellungsansicht, Hidden Istanbul, in der Gruppenausstellung, Prix Photoforum 2022, Pasquart Photoforum, Biel, 2022
Detailansicht, Hidden Istanbul, in der Gruppenausstellung, Prix Photoforum 2022, Pasquart Photoforum, Biel, 2022, Foto: Aline Bovard Rudaz
Detailansicht, Buch: Hidden Istanbul, in der Gruppenausstellung, Prix Photoforum 2022, Pasquart Photoforum, Biel, 2022
Fotografien: Inkjetprint auf gmg ProofMedia Newspaper 76g, Grösse: 77.3 x 58 cm oder 43.5 x 58 cm
Buch: Hidden Istanbul, APE#194, Art Paper Editions, Belgien, 2021
Wie kann etwas dargestellt, gezeigt werden, das versteckt ist? Françoise Caraco hat mit der vorliegenden Pu-blikation HIDDEN ISTANBUL ebendiesen Versuch unter-nommen. Auf der Suche nach ihren Vorfahren reiste Françoise Caraco mehrfach nach Istanbul und hat mit Menschen gesprochen, die eine*n Caraco – oder Karako – kennen oder gekannt haben oder sich zumindest an diesen Namen erinnerten. Ihr bot sich ein einzigartiger Einblick in die jüdische Kultur der Sephardim. Diese bewohnen die türkische Metropole Seit Jahrhunderten, was aber den Augen der meisten verborgen bleibt.
In HIDDEN ISTANBUL verwebt Françoise Caraco Fami-lienerinnerungen feinfühlig mit ihren eigenen, zeitge-nössischen Fotografien der Reise und Recherche. Dazwi-schen lässt sie unterschiedliche Stimmen der jüdischen Gemeinde Istanbuls zu Wort kommen. Das Ergebnis ist ein reichhaltiges, nuanciertes Porträt der verschwindenden Vergangenheit und der immer noch lebendigen Gegenwart der Stadt aus der Perspektive eines
September 2022Gizli Istanbul / Hidden Istanbul








Ausstellungsansicht, Gizli Istanbul / Hidden Istanbul, Schneidertempel Arts Center, Istanbul 2022
Ausstellungsansicht, Gizli Istanbul / Hidden Istanbul, Schneidertempel Arts Center, Istanbul 2022
Ausstellungsansicht, Gizli Istanbul / Hidden Istanbul, Schneidertempel Arts Center, Istanbul 2022
Ausstellungsansicht, Gizli Istanbul / Hidden Istanbul, Schneidertempel Arts Center, Istanbul 2022
Ausstellungsansicht, Gizli Istanbul / Hidden Istanbul, Schneidertempel Arts Center, Istanbul 2022
Ausstellungsansicht, Gizli Istanbul / Hidden Istanbul, Schneidertempel Arts Center, Istanbul 2022
Ausstellungsansicht, Gizli Istanbul / Hidden Istanbul, Schneidertempel Arts Center, Istanbul 2022
Inkjetprint auf gmg ProofMedia Newspaper76g, 77.3 x 58 cm oder 43.5 x 58 cm
Buch: Hidden Istanbul, APE#194, Art Paper Editions, Belgien, 2021
Das Buch HIDDEN ISTANBUL dient als Grundlage für die Ausstellung im Schneidertempel Arts Center. Fotografien und Abbildungen von Archivmaterial werden im Inkjet-Verfahren auf dünnes Zeitungspapier gedruckt und gleichermaßen als eine Art dokumentarische Spurensuche des jüdischen Lebens in Istanbul an die Wände gehängt. Die Aussagen der Interviewpartner sind im Buch zu finden.
Wie kann etwas dargestellt, gezeigt werden, das versteckt ist? Françoise Caraco hat mit der vorliegenden Pu-blikation HIDDEN ISTANBUL ebendiesen Versuch unter-nommen. Auf der Suche nach ihren Vorfahren reiste Françoise Caraco mehrfach nach Istanbul und hat mit Menschen gesprochen, die eine*n Caraco – oder Karako – kennen oder gekannt haben oder sich zumindest an diesen Namen erinnerten. Ihr bot sich ein einzigartiger Einblick in die jüdische Kultur der Sephardim. Diese bewohnen die türkische Metropole Seit Jahrhunderten, was aber den Augen der meisten verborgen bleibt. In HIDDEN ISTANBUL verwebt Françoise Caraco Fami-lienerinnerungen feinfühlig mit ihren eigenen, zeitge-nössischen Fotografien der Reise und Recherche. Dazwi-schen lässt sie unterschiedliche Stimmen der jüdischen Gemeinde Istanbuls zu Wort kommen. Das Ergebnis ist ein reichhaltiges, nuanciertes Porträt der verschwindenden Vergangenheit und der immer noch lebendigen Gegenwart der Stadt aus der Perspektive eines weitgehend unbe-kannten Teils ihrer Bevölkerung.
Dezember 2021Hidden Istanbul









Hidden Istanbul, APE#194, Art Paper Editions, Belgien, 2021
Hidden Istanbul, APE#194, Art Paper Editions, Belgien, 2021
Hidden Istanbul, APE#194, Art Paper Editions, Belgien, 2021
Hidden Istanbul, APE#194, Art Paper Editions, Belgien, 2021
Hidden Istanbul, APE#194, Art Paper Editions, Belgien, 2021
Hidden Istanbul, APE#194, Art Paper Editions, Belgien, 2021
Hidden Istanbul, APE#194, Art Paper Editions, Belgien, 2021
Hidden Istanbul, APE#194, Art Paper Editions, Belgien, 2021
Hidden Istanbul, APE#194, Poster, Art Paper Editions, Belgien, 2021
Hardcover 17 × 24 cm, 404 Seiten, 263 Farbfotografien, Sprache: Englisch, ISBN 9789493146716
Design & Editing: Lien Van Leemput & Françoise Caraco
Design: Lien Van Leemput & Françoise Caraco for 6'56" Art Paper Editions, Belgien, 2021.
Jedem Buch ist ein zweiseitiges Poster beigefügt.
Wie kann etwas dargestellt, gezeigt werden, das versteckt ist? Françoise Caraco hat mit der vorliegenden Publikation Hidden Istanbul ebendiesen Versuch unternommen. Auf der Suche nach ihren Vorfahren reiste Françoise Caraco mehrfach nach Istanbul und hat mit Menschen gesprochen, die eine*n Caraco – oder Karako – kennen oder gekannt haben oder sich zumindest an diesen Namen erinnerten. Ihr bot sich ein einzigartiger Einblick in die jüdische Kultur der Sephardim. Diese bewohnen die türkische Metropole Seit Jahrhunderten, was aber den Augen der meisten verborgen bleibt.
In Hidden Istanbul verwebt Françoise Caraco Familienerinnerungen feinfühlig mit ihren eigenen, zeitge-nössischen Fotografien der Reise und Recherche. Dazwischen lässt sie unterschiedliche Stimmen der jüdischen Gemeinde Istanbuls zu Wort kommen. Das Ergebnis ist ein reichhaltiges, nuanciertes Porträt der verschwindenden Vergangenheit und der immer noch lebendigen Gegenwart der Stadt aus der Perspektive eines weitgehend unbekannten Teils ihrer Bevölkerung.
November 2019Unhidden Secrets


Ausstellungsansicht, Unhidden Secrets, in der Gruppenausstellung, Islamabad – Artfestival, Islambad, 2019
Detailansicht, Unhidden Secrets, in der Gruppenausstellung, Islamabad–Artfestival, Islambad, 2019
Polaroids and Text fragments printed on A3 Laserprints
The artists Françoise Caraco and Eliane Rutishauser worked on site in collaboration with the public. They posed the question: What personal possessions in pockets, handbag or wallet do you carry around throughout the day? The layed out items were photographed and in addition, the participants wrote something which exended the picture with a story, an incident or memories the particular objects contains for their owners.
The same questions have been posed to participants in Switzerland on the occassion of the Kunst Zürich Artfair 2019.
The statements and the polaroid pictures from both on site projects are assebled on the walls of the Gallery.
The polaroids provide the viewer with less than an accurate picture. Rather they give an idea of the articles photographed and thus, toghether with the writen accounts, open an imaginative space for the observer.
The artists are interested on the cultural coloration of the word - picture combinations and on seemingly banal activities which tells of the everyday life on different parts of the world today.
November 2013Reisebericht, Fremde Erinnerungen, 2013











Reisebericht A5: Fremde Erinnerungen, Laserprint, 2013
Reisebericht A5: Fremde Erinnerungen, Laserprint, 2013
Reisebericht A5: Fremde Erinnerungen, Laserprint, 2013
Reisebericht A5: Fremde Erinnerungen, Laserprint, 2013
Reisebericht A5: Fremde Erinnerungen, Laserprint, 2013
Reisebericht A5: Fremde Erinnerungen, Laserprint, 2013
Reisebericht A5: Fremde Erinnerungen, Laserprint, 2013
Reisebericht A5: Fremde Erinnerungen, Laserprint, 2013
Reisebericht A5: Fremde Erinnerungen, Laserprint, 2013
Reisebericht A5: Fremde Erinnerungen, Laserprint, 2013
Reisebericht A5: Fremde Erinnerungen, Laserprint, 2013
November 2012Gegebeneiten (version 1)



Ausstellungsansicht, Gegebenheiten, Kunstverein Freiburg, Freiburg im Breisgau, 2012
Detailansicht, Gegebenheiten, Freiburg im Breisgau, 2012
Detailansicht, Gegebenheiten, Freiburg im Breisgau, 2012
Gegebenheiten (2012), work in progress
A4, Laserdruck auf Biotop Papier
Die Arbeit Gegebenheiten von Françoise Caraco besteht aus losen weissen Blättern, auf denen kurze Geschichten in Form kleiner Kolumnen gedruckt sind. In den Kurztexten werden einfache und persönliche Vorfälle sprachlich abgebildet. Künstler, Kuratorinnen, Sammler, Galeristinnen, Kritikerinnen und Ausstellungsbesucher, alle diese Figuren aus dem Kunstkontext bekommen hier ihre eigenen Rollen und werden Protagonisten flüchtiger Inszenierungen, die auch Teile grösserer Geschichten sein könnten. Der Ton wechselt von tiefer Ernsthaftigkeit zu leichter Persiflage, die immer wieder ein Lächeln bei den Lesern und Leserinnen auslöst. Die Arbeit, welche von der Künstlerin als „work in progress“ gedacht ist, und insofern mit weiteren Beobachtungen ergänzt werden kann, stellt eine Art Phänomenologie des Alltags im Kunstkontext dar. Ob sich aus den Beschreibungen dieser singulären Gegebenheiten allgemeingültige Aussagen für eine gesamte Gemeinschaft formulieren lassen, ist aber den Betrachtenden überlassen.
Text: Irene Grillo, 2012